Workcamps,
die wir anbieten, sind zumeist bi-nationale Jugendbegegnungen,
d.h., wir kommen in den Gastländern mit einheimischen
Jugendlichen und damit mit der Kultur des Landes wirklich
in Kontakt.
Wir wollen eben mehr als eine touristische Reise (obwohl
uns natürlich auch schöne Landschaften und
ansprechende Städte interessieren!).
Gearbeitet
werden ca. 20 Stunden in der Woche auf Kriegsgräber-
und Gedenkstätten. Die Arbeit soll nicht schwer
sein, aber auch herausfordern. Das ist nicht immer leicht,
aber wir bemühen uns das Passende zu finden.
Eine
Kriegsgräber- oder Gedenkstätte ist keine
Parkanlage: unter den Kreuzen liegt viel Leid verborgen.
Wir arbeiten an Orten, an denen Schreckliches und Menschenverachtendes
geschehen ist.Das lässt nicht kalt und berührt;
deshalb wollen wir auch darüber reden.
Kriegsgräberstätten
sind besondere Orte, an denen das tiefere Verstehen
für die Sinnlosigkeit von Krieg und Gewalt beginnt.
Gleichzeitig eröffnet sich hier durch die gemeinsame
Arbeit mit Jugendlichen anderer Länder der Blick
für eine Zukunft in Frieden.
Bei
uns kommt dennoch der Spaß nie zu kurz!
.
Spielen, Party machen: das geht auch ohne viele Worte
und komplizierte Satzkonstruktionen. Bei uns soll das
gemeinsame Leben im Vordergrund stehen, deshalb erwarten
wir uns Teilnehmer, die sich in einer Gemeinschaft wohlfühlen
Untergebracht
werden wir in Schulen, Gemeindehäusern und anderen
Einrichtungen.
Für den Transport und manchmal sogar für das
leibliche Wohl sorgt die Bundeswehr, der wir an Unterstützungsleistung
viel zu verdanken haben. Ohne diese Hilfe würde
es nicht gehen.
Vor-
und Nachbereitungstreffen sind Teil des Workcamps. Sie
finden zentral für alle Workcamps statt. Auf diese
Weise könnt Ihr neben Eurer Gruppe noch eine Menge
andere interessante Leute kennenlernen. |