Urkunden für Schüler - Jugendliche arbeiteten für Deutsche Kriegsgräberfürsorge

Der Volksbund-Kontaktlehrer Wolfgang Sprock (l.) und Landrat Heinrich Eggers mit den ausgezeichneten Schülern vom Marion-Dönhoff-Gymnasium. Foto: Kreiszeitung
Dankesurkunden von Landrat Heinrich Eggers erhielten jetzt Schüler des 11. Jahrgangs des Marion-Dönhoff-Gymnasiums (MDG) in Nienburg für ihren Einsatz für den Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge. Die Jugendlichen hatten im vergangenen Herbst die zentrale Veranstaltung zum Volkstrauertag in der belgischen Stadt Lommel mitgestaltet.

Schüler des MDG hatten in der Vergangenheit schon einige Projekte für den Volksbund bearbeitet, vermittelt durch ihren Kontaktlehrer Wolfgang Sprock. Zum Beispiel hatten sie Geschichts- und Erinnerungstafeln für den Friedhof in der Bollmannstraße erstellt.

Landrat Heinrich Eggers, der zugleich auch Kreisvorsitzender des Volksbundes in Nienburg ist, verband die Verleihung mit der Bitte an die Schüler, ihre Erfahrungen an andere weiterzugeben und so zur Mitarbeit anzuregen sowie in Nienburg die Arbeit des Volksbundes selbst weiterhin mitzugestalten.

Kreiszeitungt vom 18.06.2009

"Kriegskinder öffnen Herzen"

Blick in die Ausstellung im Münster  Foto: Dana
Kriegskinder – Begegnungen heute“ heißt eine Ausstellung im Hamelner Münster (bis 1. Juni täglich von 9 bis 18 Uhr), die Ergebnis eines Wettbewerbs der Anne-Frank-Stiftung ist. Rund 1400 Jugendliche hatten daran teilgenommen, die sieben besten Arbeiten zum Thema werden vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturbüro jetzt hier präsentiert

Bei der offiziellen Eröffnung in der vollbesetzten Kirche bedauerte Harald Krüger, stellvertretender Kreisvorsitzender, das Fehlen von jungen Menschen. Sie hätten es nötig, sich bewusst zu machen, in welchem Land sie leben dürften, sagte er. Nur die Älteren wüssten noch um die Leiden des Krieges, und diese Ausstellung gebe den Leiden ein Gesicht.

Auch Pastorin Friederike Grote als „Hausherrin“, die die Kirche als einen „Ort der Klage, des Gedenkens und des Lebens“ bezeichnete, hofft, dass möglichst viele junge Leute diese Ausstellung besuchen. Für Schüler liegt ein eigenes Arbeitsblatt bereit, Schulreferentin Dr. Sabine Meschkat-Peters hilft weiter (Telefon 0511/327363).

Auch Bürgermeisterin Ursula Wehrmann nannte das Fehlen Jugendlicher bei dieser Eröffnung „bedauerlich“. „Nur wer Fragen stellt, findet Antworten und teilweise hier“, sagte sie mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg, aber auch auf kriegerische Auseinandersetzungen wie im Kosovo oder in Afghanistan. Die Ausstellung, so Wehrmann, lebe von persönlichen Begegnungen und öffne die Herzen, um mitzufühlen.

Dewezet vom 05.05.2009


"Erschütternde Erlebnisse" - Geschichts- und Erinnerungstafeln auf Bassumer Friedhof eingeweiht / Schüler recherchierten

Landrat Gerd Stötzel dankte den Schülern für ihre Mühen ebenso wie Bassums Bürgermeister Wilhelm Bäker         Foto: Schmidt
Bassum (js) Erinnerungen verblassen, doch gibt es Wege, sie so lange wie möglich am Leben zu halten? "Eine Antwort bietet dieses Projekt", sagte Ursula Reimers von der Landesschulbehörde auf dem Bassumer Friedhof. Dort wurden gestern Geschichts- und Erinnerungstafeln eingeweiht, auf denen Einzelschicksale von Bassumer Bürgern aus dem Zweiten Weltkrieg geschildert sind

Schüler der Haupt- und Realschule Bassum hatten fast zwei Jahre lang recherchiert. Mit Hilfe des Bassumer Stadtarchivs sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräber konnten die Jungen und Mädchen viele Informationen zusammentragen. Davon machten sich gestern neben vielen anderen Gästen auch Bassums Bürgermeister Wilhelm Bäker und Landrat Gerd Stötzel ein Bild: "Ihr habt meinen ganz großen Respekt", richtete Stötzel sein Wort an die neun Schüler. Die Tafeln seien etwas Besonderes, weil sie einzelne Geschichten und Namen aus der Anonymität der Masse von Toten herausheben würden. Der Landrat verwies in diesem Zusammenhang auf eine vorausgegangene Ansprache von Bassums Pastor Herbert Köhler: "Ein Name gibt dem Mensch ein Gesicht, eine Biografie, seine Würde."....mehr


"Frieden – darum sind wir hier!“ - Belgisch-deutsche Schülerbegegnung zum Volkstrauertag in Lommel
Erstmalig beteiligte sich in diesem Jahr eine belgisch-niedersächsische Schülergruppe an der Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag in Lommel. Initiiert und begleitet von der Schulreferentin des Bezirksverbands Hannover Dr. Sabine Meschkat-Peters verbrachten 16 Schülerinnen und Schüler des Maris Stella Instituut in Malle und des Gymnasiums Bad Nenndorf fünf Tage in der JBS Lommel. Ihr Ziel: die Erarbeitung eines gemeinsamen Beitrags für den Volkstrauertag. Auf dem Programm standen weiterhin ein Besuch in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU in Brüssel sowie die Besichtigung der europäischen Ausstellung „Dies ist unsere Geschichte“. Besondere Freude bereitete es den belgischen Schülern, ihre Besucher aus Deutschland durch die wunderschöne Stadt Antwerpen zu führen.Beeindruckt von der Vielzahl junger Menschen, die in Lommel begraben sind, formulierten die Schüler Fragen an die Geschichte: Kann das Gedenken und die Erinnerung uns vor einem neuen Krieg bewahren? Wie wertvoll ist die Jugend? Sollte es nicht unser aller Ziel sein, Frieden zu wahren? Auf der würdigen Gedenkveranstaltung trugen sie in beiden Sprachen ihren bewegenden Text vor. Auch die Hauptrednerin, Frau Georgia Langhans, Landtagsabgeordnete der Grünen in Niedersachsen, zeigte sich beeindruckt von der engagierten Jugend- und Schularbeit der Volksbunds. Hier liege die Zukunft des Vereins. Lehrer Sascha Wöllert, seine belgische Kollegin Deirdre Seeldrayers und die Leiterin der JBS Lucia Christiaen waren sich einig: das binationale Schulprojekt war eine gelungene Begegnung, aus der viele Freundschaften entstanden sind.

 


"Was heißt hier Frieden?!" - Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge / Schüler sammeln Spenden

Schüler der berufsbildenden Schulen Werner von Siemens und Friedrich List sammeln in der nächsten Woche Spenden für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Foto: Senska

Hildesheim (ska) In seine Erinnerungsarbeit versucht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) auch Schüler einzubinden. Deshalb steht noch bis zum heutigen Freitag eine Wanderausstellung mit dem Titel „Was heißt hier Frieden?!“ im Foyer der Werner-von-Siemens-Schule in der Rathausstraße 9. Hintergrund ist der Volkstrauertag, der in diesem Jahr am Sonntag, 18. November, an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert.

„Krieg beginnt in den Köpfen“, sagte Karl-Heinz Mönkemeyer, Bezirksvorsitzender des Volksbundes Hannover bei der Ausstellungseröffnung. Die Erinnerung der Weltkriege des 20. Jahrhunderts müsse nutzbar gemacht werden für die Zukunft, um den Frieden zu wahren. Dazu tragen Projekte mit Schülern, wie Besuche von Kriegsgräbern und das Erstellen von Informationstafeln bei, sagte er. Oder eben eine solche Ausstellung. Mithilfe von Arbeitsblättern können sich die Schüler Wissen zu den Themenschwerpunkten erarbeiten und dann diskutieren: Wie baue ich Vorurteile ab? Was können wir gemeinsam gegen Gewalt tun? Und wie wird die Erinnerung für die Zukunft nutzbar gemacht?

In der kommenden Woche werden Schüler der Werner-von-Siemens-Schule und der Friedrich-List-Schule in der Innenstadt Spenden für den Volksbund sammeln. Damit leisten sie ein Stück gelebte Friedensarbeit, sagte die Schulreferentin des Bezirksverbandes Hannover, Dr. Sabine Meschkat-Peters. Da der Verein sich zu 90 Prozent aus Spenden finanziere, sei er auf solche Aktionen angewiesen, um weiterhin Erinnerungsarbeit betreiben zu können. Kriegsgräberstätten erklärten sich nicht mehr von selbt. Waren sie für die Angehörigen noch ein Ort der Trauer, so wandelt sich ihre Funktion hin zu Lernstätten der Geschichte, beschrieb Meschkat-Peters. Wenn die Jugendlichen mit ihren Spendendosen unterwegs sind, werden sie mit Meinungen der Passanten konfrontiert. Die gehen oft auseinander: Von „Ich spende lieber für die Lebenden als für die Toten“ bis zu „Ich möchte etwas für den Frieden der Welt tun“, reichen die Reaktionen der Bürger, erzählte Meschkat-Peters über die Erfahrungen aus den vergangenen Sammelaktionen.

Hildesheimer Allgemeine vom 9.11.2007


Die dauerhafte Gefahr des Krieges - Volksbund klärt auf

Otto-Hahn-Gymnasium-Schüler sammeln für Kriegsgräberfürsorge / Ausstellung eröffnet
Springe (ric) "Der Krieg fängt in den Köpfen an, noch bevor der erste Schuss fällt", sagt Professor Rolf Wernstedt und Hunderte Schüler und zahlreiche geladenen Gäste nicken, lauschen aufmerksam. Für eine Schulveranstaltung ist es außergewöhnlich still. Das Thema bewegt.
Der ehemalige Landtagspräsident und Kultusminister, der zur Eröffnung der Ausstellung "Was heißt hier Frieden?!" nach Springe gekommen ist, spricht in der Aula des Otto-Hahn-Gymnasiums als Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Eindringlich macht er klar, auf welche unterschiedliche Weise Konflikte eskalieren und Kriege entstehen können – und verdeutlicht, warum die Arbeit des Volksbundes auch 62 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges unbedingt fortgeführt werden müsse
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Denkmal in Theorie und Praxis - BBS-Schüler richten Gedenkstein in Syke her

Mit Schrubber und Besen rücken sechs Schüler des Berufsvorbereitenden Jahres der Berufsbildenden Schulen Syke (BBS) dem alten Kriegerdenkmal an der B 6 zu Leibe.
Coskun Arslan, Malte Brüning, Melanie Erfurt, René von Eyhs, Sandra Wasilewska und Kai Wolters machen das nicht aus Idealismus: Die Putzaktion ist als Projekt Bestandteil ihres Unterrichts.
"Die Idee ergab sich aus einem privaten Gespräch", erzählt Berufsschullehrer Uwe Heusmann. Mit Ratsfrau Brigitte Haase, die sich auch im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge engagiert, war er auf das Denkmal gekommen. Haase: "Uns war schon länger aufgefallen, dass das Denkmal in einem ziemlich schlechten Zustand ist. Der Volksbund ist finanziell allerdings auch nicht so gesegnet. Ich habe mich daher sehr gefreut, dass Uwe Heusmann sofort gesagt hat, er wolle sehen, ob er da ein Unterrichtsprojekt daraus machen könne."
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Vortrag gegen das Vergessen

„Wie viel Geschichte brauchen wir?“ Dr. Sabine Meschkat-Peters, Schulreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, stellte diese Frage in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen anlässlich der zentralen Veranstaltung des Landkreises Holzminden zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus. Am Beispiel der vom Volksbund initiierten Geschichts- und Erinnerungstafeln, vor allem derjenigen in Holzen, versuchte sie die Wege zur Beantwortung der eingangs gestellten Frage aufzuzeigen. Dabei hob sie besonders hervor, dass es gelungen sei, Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-Raabe-Haupt- und Realschule in Eschershausen in das Projekt einzubinden.
Täglicher Anzeiger Holzminden vom 30.01.2007


Tannengestecke für die Kriegstoten - 350 Schüler schmücken Gräber auf dem Nordfriedhof

Sabine Meschkat-Peters vom Volksbund in Hannover ist beeindruckt vom Einsatz der Hildesheimer Schüler. ”Ich finde es schön, dass diese Art zu gedenken in Hildesheim eine solche Tradition hat.“ Rund 350 Schüler kamen im Verlauf des Freitagvormittages. Für den Volkstrauertag schmückten sie die Kriegsgräber auf dem Nordfriedhof mit schlichten Tannengestecken....mehr


Erste Infobörse „Jugend: Fit für Europa“ am 6. September in Hameln - Volksbund informiert über Schul- und Jugendarbeit 
„So viele Kriegsgräberstätten gibt es in Deutschland?“ staunte Schülerin Victoria aus Osterwald. Fragend blickte sie die vielen roten Punkte an, die auf einer Landkarte diese Gedenkorte in Deutschland und Europa markieren. Und sie entschied sich, das Quiz des Volksbunds „Krieger, denk mal?!“ zu lösen.... mehr

"Was heißt hier Frieden!?" - Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im Kreishaus Stadthagen
Zeitgemäße Form der Erinnerung: Die Ausstellung im Foyer des Landkreises richtet sich vor allem an junge Menschen.
Foto: Janssen
Frieden und Demokratie sind in Gefahr, wenn politisches Desinteresse und extremistisch motivierte Gewalt in der Gesellschaft zunehmen. Kann man aus der Geschichte für die Gegenwart und Zukunft lernen? Und wie kann man junge Menschen motivieren, sich mit der Geschichte auseinander zu setzen? Diese Fragen sind Ausgangspunkt für das Entstehen der Ausstellung „Was heißt hier Frieden?!“, die noch bis Sonntag, 17. September, im Foyer des Landkreises Schaumburg zu sehen ist. Ziel dieser Ausstellung ist es vor allem, jungen Menschen komplexe Themenstellungen wie Toleranz, Vorurteile, Gewalt und Gedenkkultur jugendgerecht zu vermitteln....mehr

 


Interesse bei Schülern wecken
Bei jungen Menschen Interesse für die Ereignisse im Ersten und Zweiten Weltkrieg wecken. Das ist ein Ziel, das Dr. Sabine Meschkat-Peters verfolgt. Sie ist neue Schulreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Hannover, und stellte sich bei der Aufstellung der zwei Gedenktafeln auf dem Alfelder Hauptfriedhof vor...mehr

Schulausstellungen "Niedersachsen im Krieg" und "Was heißt hier Frieden!?" in der
  Leibnitzschule Hannover am 27. April eröffnet
Ausstellungseröffnung: Blick in die vollbesetzte Aula v. li.:Schulleiter Dr. Manfred Stupperich,Schulreferentin Dr. Sabine Meschkat-Peters und Prof. Rolf Wernstedt blicken in die Karte "Kriegsgräberstätten in Deutschland

Am 27. April eröffneten der Landesvorsitzende des Volksbundes, Prof. Rolf Wernstedt, und der Schulleiter, Dr. Martin Stupperich, im Beisein vieler Schüler und Lehrer die Ausstellungen "Was heißt hier Frieden?!" und "Der Zweite Weltkrieg in Niedersachsen" in der Aula der Leibnizschule.
Mit der Ausstellung „Was heißt hier Frieden?!“ unternimmt der VOLKSBUND den Versuch, komplexe Themen wie Toleranz, Vorurteile, Gewalt und Gedenkkultur u.a. komprimiert und jugendgerecht zu vermitteln.
Gerade vor dem Hintergrund der letzten ausländerfeindlichen Übergriffe in Deutschland ist die Aktualität dieser Ausstellung besonders gegeben!


Schüler der Wilhelm- Busch- Realschule ausgezeichnet - Jedes Jahr Sammeln für die Kriegsgräberfürsorge


Mit der Anerkennungsmedaille in Silber wurden stellvertretend für die Schüler der Wilhelm-Busch-Realschule Schülersprecher Arne Eschenhagen und Lehrerin Brunhild Stock (li mit Stadtdirektor Wilhelm Kuhlmann) von Bezirksgeschäftsführer Karsten Richter (r.)
ausgezeichnet.
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