"Mit anderen Nationen zusammenkommen"
An die Grausamkeiten des Krieges erinnern: Jochen Droste (v.l.) vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit Joseph Klein, Gunnar Meyer und Richard Hartinger von der Monte-Cassino-Stiftung.  Foto: pk
Rinteln: Die Schlacht um Monte Cassino gilt als eine der längsten des Zweiten Weltkriegs – heute erinnern vor allem die Gräber Tausender gefallener Soldaten an sie.

Um die Erinnerung an die einstige Kriegsstätte und die Grausamkeit des Krieges aufrechtzuerhalten, gründeten der Rintelner Unternehmer Richard Hartinger und Joseph Klein 2005 die Stiftung „Monte Cassino“. Hartingers Vater war in der Schlacht gefallen, Klein war als Leutnant der Wehrmacht an ihr beteiligt. Die Stiftung nutzte jetzt den Bezirksvertretertag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im „Stadtkater“, um sich vorzustellen. Nach einem Grußwort von Hartinger gab Stiftungsmitglied Gunnar Meyer einen Überblick über die Stiftung.

Zweck der Stiftung sei, die Soldatenfriedhöfe am Monte Cassino über die Generationen hinaus als Mahnmal gegen den Krieg dauerhaft zu erhalten.

Der Stiftung, so Meyer, gehe es nicht nur um die Ehrung der Gefallenen: Sie sammelt auch Spenden für den Erhalt der Gräber und organisiert Schulausflüge dorthin. In Monte Cassino lernen Schüler über die Schlacht, pflegen Gräber und begeben sich auf Spurensuche der Gefallenen. 2007 fuhr die Stiftung erstmals, unterstützt vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, mit Schülern aus Lüneburg und dem polnischen Wagrowiec an den geschichtsträchtigen Ort. 2008 folgten Schüler aus Wagrowiec und Wittenberg.

Am kommenden Sonnabend, 16. Mai, werden 18 Schüler des Rintelner Ernestinum mit polnischen Schülern nach Monte Cassino aufbrechen...
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Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsees wird umgestaltet

Der Ehrenfriedhof am Nordufer des Maschsees, auf dem 386 zum größten Teil aus der ehemaligen Sowjetunion stammende NS-Zwangsarbeiter begraben liegen, wird ein neues Gesicht bekommen.Schüler der Heinrich-Heine-Schule sammeln derzeit Ideen zur Umgestaltung der Gedenkstätte, die sie bis Anfang September mithilfe des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Stadt Hannover umsetzen wollen. Fest steht aber bereits, dass die Gräber eingefasst werden. Außerdem sollen auch die vor Kurzem von der Historikerin Janet Anschütz herausgefundenen 99 Namen der bisher weitestgehend unbekannten Opfer auf dem Gelände einen Platz finden.
„Wir wollen, dass die Gedenkstätte künftig auch wieder verstärkt als Friedhof wahrgenommen wird“, sagte Sabine Meschkat-Peters, Schulreferentin des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, am Rande der gestrigen Gedenkfeier zum 64. Jahrestages des Kriegsendes. Bislang wäre die Gräberstätte mit den vereinzelt auf einer Wiese stehenden Steinkreuzen kaum als Mahnmal im Bewusstsein der Hannoveraner. "Deshalb wollen wir die Gräberreihen wieder sichtbar machen, um an die schrecklichen Verbrechen kurz vor dem Kriegsende nachhaltig zu erinnern", sagte Meschkat-Peters. Auf dem Friedhof liegen auch die 154 Opfer, die am 6. April 1945 auf dem Seelhorster Friedhof von der Gestapo erschossen worden waren.
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„Jedes Wort ist besser, als eine abgefeuerte Kugel“ - Ausstellung "Kriegskinder im Schloss Bevern

Drei Generationen besichtigen die Ausstellung. Klaus-Volker Kempa, Elfriede Müller, Lena Stolte, Lukas Kohlmeyer und Jürgen Neumann (von links).

Bevern (26.03.09). Kriegskinder. In Deutschland denkt man bei diesem Begriff an die, die vor 1945 geboren sind, in grauer Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg. Doch Kriege und Kinder, die darunter leiden, gibt es überall – auch jetzt noch. Im Schloss Bevern wurde nun eine Ausstellung zu dem Thema eröffnet. 1.400 Jugendliche befragten Menschen über ihre Erlebnisse im Krieg, die sieben besten Beiträge stehen nun der Öffentlichkeit zur Verfügung.


Text & Bild: Täglicher Anzeiger Holzminden vom 26.03.2009


MCG-Schüler sammeln so viel wie noch nie - 4122 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

Die Schüler der neunten und zehnten Klassen des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) in Gehrden haben einen Rekord beim Spendensammeln für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge aufgestellt

Foto: Weber, Calenberger Zeitung

An ihre Spitzensposition haben sie sich bereits gewöhnt: Gestern haben die Schüler für ihr Engagement eine Urkunde von Manfred Pape, Bezirksgeschäftsführer des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, bekommen.
In der Woche zwischen Volkstrauertag und Totensonntag waren 20 Teams mit je zwei Schülern in Gehrden und den Ortschaften unterwegs. Ditterke war ausgenommen. Dort sammelte die Feuerwehr. Die Rekordsumme von 4122 Euro ist zusammengekommen.

Bereits in der vergangenen Woche waren die vier Schülerinnen Finja Feddes, Viktoria Szotka, Victoria Sommer und Kristina Warnecke des neunten Jahrgangs einer Einladung zur Besichtigung des Niedersächsischen Landtags nachgekommen. "Eigentlich hätten es alle 40 verdient gehabt", sagte Studiendirektorin Brigitte Gellert, die das Spendenprojekt leitete....mehr


Ausstellung „Kriegkinder – Begegnungen heute“ 19.02. – 15.03.2009 - Ein Ausstellungsprojekt des Anne Frank Zentrums, gefördert und unterstützt durch die Klaus Tschira Stiftung und das Carl Bosch Museum Heidelberg
All unsere Mitglieder und Förderer, die die Volksbundarbeit aus Überzeugung unterstützen. möchten wir heute auf die Ausstellung „Kriegkinder – Begegnungen heute“ hinweisen, die am Donnerstag, dem 19. Februar 2009 durch Herrn Prof. Rolf Wernstedt, Landtagspräsident a. D. und Vorsitzender des Landesverbandes Niedersachsen des Volksbundes eröffnet wird.

Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Schülerwettbewerbs, den das Anne Frank Zentrum (Berlin) initiierte. Jugendliche befragten Menschen in ihrem Umfeld, die als Kinder einen Krieg erlebt hatten: ältere Zeugen des Zweiten Weltkriegs ebenso wie junge Menschen, die erst vor kurzem vor einem Krieg geflohen sind. Die persönlichen Berichte handeln von der Zeit 1939 – 1945 in verschiedenen Teilen Europas, aber auch von Kämpfen in Afghanistan und Serbien. Sie zeugen von zwischenmenschlichen Begegnungen der „Kriegskinder“ und von der Annäherung an die Erfahrungen des Anderen.

Wir erinnern in diesem Jahr an den von Deutschland verursachten Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1939 und möchten mit der Übernahme dieser Ausstellung gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern auf die Folgen von Krieg und Gewaltherrschaft aufmerksam machen.

Ihre Freunde und Bekannte sind herzlich zur Eröffnung am 19. Februar 2009, um 18.00 Uhr im Historischen Museum Hannover eingeladen

Programm Eröffnungsveranstaltung


Kant - Medaille posthum für Gerhard Bednarski
Regionspräsident a. D. Dr. Michael Arndt übergibt die Kant-Medaille an Karin-Ingrid Bednarski während der Trauerfeier
Am Samstag, den 10. Januar 2009 ist Gerhard Bednarski nach kurzer, schwerer Krankheit im 86. Lebensjahr verstorben.

Er hat seit über 20 Jahren die Geschichte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Geschäftsführer für den Altkreis Neustadt a. Rbge. wesentlich mitbestimmt.

Seine besondere Aufmerksamkeit widmete er dabei der Kriegsgräberfürsorge im ehemaligen Nord-Ostpreussen mit seiner ehemaligen Heimatstadt Königsberg.

Daher war es jetzt für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Niedersachsen, Verpflichtung und Genugtuung zugleich, Gerhard Bednarski in Anerkennung seiner besonderen Verdienste um die „Friedensarbeit des Volksbundes“ die „Immanuel-Kant-Medaille“ posthum verleihen zu können.

Diese hohe Auszeichnung des VDK, welche nach dem weltbekannten Königsberger Philosophen „Immanuel Kant“ benannt ist, wurde durch den Regionspräsidenten a.D. und ersten Vorsitzenden des VDK-Kreisverband der Region Hannover, Herrn Dr. Michael Arndt während der Trauerfeier am 16. Januar 2009 an die Ehefrau Karin-Ingrid Bednarski übergeben.

Dadurch soll auch die großartige Unterstützung der Volksbundarbeit durch die Familie Bednarski im Altkreis Neustadt a. Rbge. mitgewürdigt werden


Musikparade der Nationen begeistert über 10 000 Gäste - Grandiose Show mit 600 Akteuren aus acht Nationen / Tolle Stimmung in der AWD-Arena


Die Schweden spielten "Dancing Queen" von ABBA, das Heeresmusikkorps I hatte den Österreichern ein Medley von Udo Jürgens geklaut und für viele Wunstorfer gab es bei drei Aufführungen zur Musikparade der Nationen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Wiedersehen mit der irischen Lisbeg Pipe Band, die am Sonnabend­vormittag ein Konzert in der Wunstorfer Fußgängerzone verastaltet hatte.

Nach einer achtjährigen Zeit in der TUI-Arena fand die 33. Musikparade wieder an gewohnter Stelle, der AWD-Arena hinter dem hannoverschen Schützenplatz, statt
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Peter Halm als Vorsitzender des Kreisverbandes Hannover-Stadt verabschiedet - Neuer Vorsitzender: Wilfried Lorenz

Von links: Wilfried Lorenz, Peter Halm, Karl-Heinz Mönkemeyer                 Foto: Volksbund
Auf der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Hannover-Stadt am 28. Mai verabschiedete der Vorsitzende des Bezirksverbandes Hannover, Regierungsvizepräsident a.D. Karl-Heiz Mönkemeyer den langjährigen Voritzenden des Kreisverbandes Hannover-Stadt Erster Stadtrat a.D. Peter Halm und dankte ihm für sein engagiertes, erfolgreiches Wirken für den Volksbund.

Sein Nachfolger wurde der Ratsherr der Stadt Hannover und Abgeordneter der CDU-Fraktion in der Region Hannover Wilfried Lorenz. Der Volksbund und seine Arbeit ist dem neuen Vorsitzenden nicht unbekannt, der Kreisverband bei ihm in guten Händen.

Leider musste auch der Geschäftsführer, Bernd Vortmüller aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellen, sein Nachfolger wurde der Chef der Berufsfeuerwehr Hannover, Ltd. Branddirektor Claus Lange.


"Sag, wo die Soldaten sind..." - Otto-Hahn-Schule in Wunstorf erhält Silberne Anerkennungsplakette des Volksbundes
Die Plakette des Volksbundes zeichnet die Schülerinnen und die Schule für ihr Engagement zur Friedensbildung aus (v.­li.): Klaus Jürgen Maurer, Schulreferentin des Volksbundes Sabine Meschkat-Peters, Alina Wedemeyer, Svenja Bauch, Karl-Heinz Mönckemeyer, Qendresa Qetinaj, Helga Weiß, Fatime Özden und Miriam Budina       Foto: Wunstorfer Stadtanzeiger
Wer noch das Ende oder die Spuren des zweiten Welt­krieges erlebt hat oder an Angehörige, die nicht wieder zurückgekehrt sind denkt, dem ist der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ein Begriff. Der Volksbund sorgt für die Pflege und Erhaltung der Kriegsgräberstätten in Europa, betreibt Nachforschungen und die Identifzierung der Gefallenen und konnte manchen Angehörigen die Gewissheit geben, wo der Ehemann, Vater oder Bruder ruht Unter dem Motto: "Arbeit für den Frieden" werden junge Menschen in die Gräberpflege einbezogen, internationale Camps zur Verständigung, der Bildung von Freundschaften und des Nichtvergessens veranstaltet. Das kostet natürlich Geld und deshalb findet alljährlich im November eine Straßensammlung des Volksbundes statt.

"Wenn dann die Sammler hören: "Ich bin gegen den Krieg, ich gebe nichts" oder "Das ist schon so lange her, das muss man mal ruhen lassn" wird deutlich, dass jeder Krieg mit der Zeit seine Unmittelbarkeit verliert", sagte Karl-Heinz Mönckemeyer, Bezirksvorsitzender des Volksbundes während einer Feierstunde, in der die Otto-Hahn-Schule mit der Urkunde und der Silbernen
Anerkennungsplakette des Volksbundes ausgezeichnet wurde.... mehr

"Dies ist ein Ort, hinter den man nicht zurückkann" - Wenige Tage vor Kriegsende ermordete die Gestapo mehr als 150 Zwangsarbeiter ­ eine Tafel am Nordufer des Maschsees erinnert jetzt an ihr Schicksal
Es gibt nicht viel, was Redner bei solchen Anlässen sagen können. Dass man die Erinnerung an die Vergangenheit um der Zukunft willen wachhalten muss. Dass sich so etwas nie wiederholen darf. Dass das Leid der Opfer eine Verantwortung für die Lebenden mit sich bringt. Der rhetorische Rahmen ist eng gesteckt, wenn es um Krieg und Nazi-Herrschaft geht.

Doch als Nikolaj Schakurov ans Mikrofon tritt, ein alter Herr mit kerzengerader Haltung, herrscht Ruhe. Er hat die Autorität dessen, der nicht von Erlerntem, sondern von Erlebtem berichtet. Im “Vaterländischen Krieg³, wie er ihn nennt, hat der 82-Jährige gegen die Deutschen gekämpft, an seiner Brust hängt eine Tapferkeitsmedaille der Sowjetunion, neben zwei Dutzend anderen Orden. Jetzt ist er mit zwei weiteren russischen Überlebenden des Krieges aus dem sibirischen Salechard ans Nordufer des Maschsees gekommen, auf Einladung der Stadt. Auf dem Ehrenfriedhof, wo 386 NS-Zwangsarbeiter bestattet sind, wird heute, am Jahrestag des Kriegsendes eine Tafel aufgestellt, die an die Ermordeten erinnert.... mehr

Jugend dient als Multiplikator - Volksbund leistet eine wichtige Arbeit gegen das Vergessen

Stadthagen (m­k). Gemeinsam mit dem heimischen SPD Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy besuchte der Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Reinhard Frer, ver­schie­dene Stationen im Schaumbugrer Land, um über die Arbeit des Vereins zu berichten und mit Jugendlichen zu sprechen. Nach nem Ge­spräch mit Bür­germeiter Bernd Hellmann sowie Schülern der Schule am Schlosspark, trug sich Führer in das Goldene Buch der Stadt ein.(Bild)

Edathy ist Mitglied im Parlamentarischen Ring des Volksbundes. Hier werden in gemeinsamen Beratungen von Bundesregierung und Volksbund-Vorstand die Rahmenbedingen der Arbeit festgelegt. Auf Einladung Edathys kam Führer nun zu Gesprächen nach Schaumburg. Vor Ort, so der Präsident, könne man auf einer persönlichen Ebene mit den Menschen über die Geschehnisse des Zweiten Weltkrieges und dessen Folgen sprechen. Auch die Vereinsstruktur ermögliche diesen bürgernahen Kontakt
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Text & Bild: Schaumburger Wochenblatt v. 16.04.2008
 

"Wollen den Jüngeren solche Schicksale ersparen - Perspektiven des Volksbundes im 21. Jahrhundert

Heessen. Auf dem gut besuchten Kreisvertretertag des Kreisverbandes Schaumburg in der Gaststätte "Heeßer Krug" referierte Karlheinz Mönkemeyer, der 1. Vorsitzende des Bezirksverbandes Hannover, über die "Perspektiven des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge im 21. Jahrhundert". Mönkemeyer betonte, dass die Gräber und die Erinnerung an die Toten noch da sind. Es gehe bei der Arbeit des Volksbundes um das Erinnern an Menschen aus den zwei Weltkriegen und um Zukunftsperspektiven. "Wir wollen den Jüngeren solche Schicksale ersparen und aus der Geschichte lernen", so der Referent..

"Wir kommen in eine defizitäre Lage", räumte der Bezirksvorsitzende mit Blick auf die nächsten fünf Jahre ein. Zum Glück habe die Politik bemerkt, dass der Volksbund die Aufgaben des Staates wahrnimmt und die Zahlungen in den beiden letzten Jahren deutlich erhöht. Allerdings werden nur 1315 Prozent der Gesamtkosten vom Bund erstattet, der Rest durch Mitglieder und Spenden des Volksbundes.

"Wir müssen unsere Aufgaben kritisch überprüfen", forderte Mönkemeyer. Seit 1989/90 sei bei der Betreuung der Kriegsgräberstätten im Ausland mit dem früheren Ostblock ein ganz neues Aufgabenfeld erschlossen worden....mehr
 

Die 33. Musikparade wirft ihre Schatten voraus - Orchesterchefs von Stadt Hannover empfangen

Vertreter der Teilnehmerländer der 33. Musikparade der Nationen konnte jetzt Bürgermeister Bernd Strauch im Ratssaal der Stadt begrüßen. „Die Freundschaft, Achtung und Akzeptanz zwischen den teilnehmenden Nationen zeichnet die Musikparade aus“, sagte Strauch. Der Erlös der Parade kommt dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zugute.

Insgesamt nehmen neben Deutschland sieben weitere Nationen an der Musikparade teil, die in diesem Jahr nach längerer Zeit wieder in der AWD-hall (ehem. Stadionsporthalle) stattfindet: DeutschlNiederlande, Österreich, Schweden, Polen, USA, Ukraine und Großbritannien.

„Der Empfang der Stadt ist Tradition und bringt zum Ausdruck, dass die Stadt hinter dem Volksbund steht“, sagte Karl-Heinz Mönkemeyer, Bezirksvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Bei der sogenannten Bandleader-Konferenz im Vorfeld der Parade besichtigen die Orchesterchefs auch schon einmal die Veranstaltungshallen, in denen die Musiker am 10., 11. und 12. Oktober spielen werden.
 

"Ein mustergültiges Beispiel" - Volksbund sagt Danke für Arbeiten am Ehrenmal
Ehrenmal als Zeichen der Erinnerung und Versöhnung: Der Vorstand vom Volksbund bedankt sich bei Bürgermeisterin Gudrun Olk und Stadtdirektor Bernd Reese für das Engagement der Stadt Bad Nenndorf
Text & Bild: Ines Teschner, Schaumburger Nachrichten v. 21.02.2008
Auf Anregung von Senta Taege hat der Kreisverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine Vorstandssitzung auf den Friedhof von Bad Nenndorf gelegt, um das Ehrenmal zu besichtigen. Der Anlass: Die Anlage samt Bepflanzung war zuvor im Auftrag der Stadt auf Vordermann gebracht worden."Angefangen haben wir mit dem Kreuz" berichtete Stadtdirektor Bernd Reese vom Ablauf der Arbeiten. Ein Rosenschnitt wurde ausgeführt. Ferner müsse die Anlage aus Naturstein einmal im Jahr abgespritzt werden, um nicht zu vergrünen. “Als zweiten Schritt haben wir geprüft, ob es sich lohnt, die Platten zu erhalten", so Reese weiter. Die alten Steine hatten sich abgesenkt und sind jetzt mit einer entsprechenden Befestigung neu verlegt worden. Eine größere Investition, deren Umsetzung einige Zeit in Anspruch genommen habe, betonte der Stadtdirektor.

“Zwei Jahre haben wir das vor uns hergeschoben."
Der erste Vorsitzende des Kreisverbandes Schaumburg, Werner Vehling, würdigte die Anlage als “mustergültiges Beispiel³ und nutzte gemeinsam mit Bezirksgeschäftsführer Manfred Pape die Gelegenheit, um der Stadt Bad Nenndorf die Anerkennung des Volksbundes auszusprechen...mehr

Scheckübergabe der Bundeswehr an die BV Braunschweig und Hannover am 13. Februar im Fliegerhorst Wunstorf
Die aktive Bundeswehr und die teilnehmenden Reservistenkameradschaften sammelten bei der Haus- und
Straßensammlung 2007 des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. im Zuständigkeitsbereich der Bezirksverbände Hannover und Braunschweig 88.247,-- €

Die stolze Summe wurde am 13.02.2008 anlässlich einer zentralen Sammlerehrung im Offizierheim des Lufttransportgeschwaders 62 von den Vertretern des Landeskommandos Niederachsen und des Reservistenverbandes Landesgruppe Niedersachsen an die beiden Bezirksvorsitzenden der BV Hannover und BV Braunschweig übergeben.

Im Bild (v.l.n.r.): Walter-Johannes Herrmann, Vorsitzender BV Braunschweig Karl-Heinz Mönkemeyer, Vorsitzender BV Hannover Oberstleutnant Daniel Draken, KdrFlgGrup LTG 62 Oberstabsfeldwebel a.D. Karl-Heinz Rautmann, SchatzmeisterLG Niedersachsen im Reservistenverband der Bundeswehr


Der Volksbund belohnt Gymnasiasten mit Urkunden - Die Schüler sammeln 3800 Euro für die Kriegsgräberfürsorge
Von Amina Yousaf
Gehrden. Etwa 3800 Euro haben die Schüler der neunten und zehnten Klassen des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) für die Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Mit diesem Ergebnis haben sie das aus dem vergangenen Jahr um etwa 700 Euro übertroffen. Der Bezirksgeschäftsführer des Volksbundes, Manfred Pape, überreichte den Schülern als Dank Urkunden. Seit mehr als 30 Jahre sammeln Schüler des MCG bereits in der Woche zwischen Volkstrauertag und Totensonntag Geld für die Kriegsgräberfürsorge. Dies tun sie nicht nur in Gehrden, sondern auch in den Gehrdener Ortschaften.

Studiendirektorin Brigitte Gellert begrüßte gestern zahlreiche Schüler und Ehrengäste, zu denen auch Gehrdens ehemaliger Bürgermeister Heinrich Berkefeld zählte.

„Ich freue mich, dass das MCG sich für dieses Projekt einsetzt“, lobte Stadträtin Christiane Kemnitz die jährliche Aktion. Der ehemalige Regierungsvizepräsident und Bezirksvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Karl-Heinz Mönkemeier, wies darauf hin, wie wichtig es sei, auch in Zukunft an Kriege zu erinnern.


Calenberger Zeitung vom 23.01.2008
 

„Was heißt hier Frieden?!“ Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge / Schüler sammeln Spenden
Hildesheim (ska). In seine Erinnerungsarbeit versucht der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) auch Schüler einzubinden. Deshalb steht noch bis zum heutigen Freitag eine Wanderausstellung mit dem Titel „Was heißt hier Frieden?!“ im Foyer der Werner-von-Siemens-Schule in der Rathausstraße 9. Hintergrund ist der Volkstrauertag, der in diesem Jahr am Sonntag, 18. November, an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft erinnert.

„Krieg beginnt in den Köpfen“, sagte Karl-Heinz Mönkemeyer, Bezirksvorsitzender des Volksbundes Hannover bei der Ausstellungseröffnung. Die Erinnerung der Weltkriege des 20. Jahrhunderts müsse nutzbar für die Zukunft gemacht werden, um den Frieden zu wahren. Dazu tragen Projekte mit Schülern, wie Besuche von Kriegsgräbern und das Erstellen von Informationstafeln bei, sagte er. Oder eben eine solche Ausstellung. Mithilfe von Arbeitsblättern können sich die Schüler Wissen zu den Themenschwerpunkten erarbeiten und dann diskutieren: Wie baue ich Vorurteile ab? Was können wir gemeinsam gegen Gewalt tun? Und wie wird die Erinnerung für die Zukunft nutzbar gemacht?

In der kommenden Woche werden Schüler der Werner-von-Siemens-Schule und der Friedrich-List-Schule in der Innenstadt
Spenden für den Volksbund sammeln. Damit leisten sie ein Stück gelebte Friedensarbeit, sagte die Schulreferentin des Bezirksverbandes Hannover, Dr. Sabine Meschkat-Peters. Da der Verein sich zu 90 Prozent aus Spenden finanziere, sei er auf solche Aktionen angewiesen, um weiterhin Erinnerungsarbeit betreiben zu können. Kriegsgräberstätten erklärten sich nicht mehr von selbst. Waren sie für die Angehörigen noch ein Ort der Trauer, so wandelt sich ihre Funktion hin zu Lernstätten der Geschichte, beschrieb Meschkat-Peters. Wenn die Jugendlichen mit ihren Spendendosen unterwegs sind, werden sie mit Meinungen der Passanten zum Volksbund konfrontiert. Die gehen oft auseinander: Von „Ich spende lieber für die Lebenden als für die Toten“ bis zu „Ich möchte etwas für den Frieden der Welt tun“, reichen die Reaktionen der Bürger, erzählte Meschkat-Peters über die Erfahrungen aus den vergangenen Sammelaktionen.



Hildesheimer Allgemeine vom 09.11.2007


Schüler halten die Erinnerung an die Opfer lebendig

Nienburg - Seit mehr als 60 Jahren lebt Deutschland in Frieden. Dass Frieden keine Selbstverständlichkeit ist, daran wurde gestern auf dem Friedhof an der Bollmannstraße in Nienburg erinnert: Zwei Geschichts- und Erinnerungstafeln, die sich mit der Geschichte Nienburgs während des Zweiten Weltkriegs befassen, wurden ihrer Bestimmung übergeben.....mehr


Weitere Verstärkung der Jugendarbeit als wichtiges Ziel - Wunstorfer Stadtanzeiger im Gespräch mit dem neuen Bezirksgeschäftsführer Manfred Pape
Der neue Bezirksgeschäftsführer Oberst a.D. Manfred Pape: "Wir müssen das Wissen um die schreck- lichen Ereignisse des Krieges als Mahnung allen nachfolgenden Generationen mit auf den Weg geben."              Foto: Potemba

Beim Bezirksverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgr„berfürsorge hat sich ein Führungswechsel vollzogen. Der bisherige und sehr verdienstvolle Geschäftsführer Karsten Richter scheidet aus und übernimmt neue Aufgaben im Bereich des Verbandes. Er wird bei der nächsten und bereits 32. Musikparade der Nationen in der hannoverschen TUI-Arena, die am 14. und 15. Oktober stattfindet, offiziell verabschiedet. Sein Nachfolger ist Oberst a.D. Manfred Pape, der nach einer 40-jährigen Dienstzeit aus der Bundeswehr ausgeschieden ist. In seiner letzten Verwendung war er Kommandeur des neu aufgestellten Landeskommandos Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin.
Da die Arbeit auf Bezirksebene sowohl für den Wunstorfer Stadtverband wie auch die einzelnen Ortsverbände von ausschlaggebender Bedeutung ist, führten wir mit dem neuen Geschäftsfhrer das nachfolgende Gespräch.

Stadtanzeiger: "Der Wechsel von einem hohen Kommando der Bundeswehr zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge kann eigentlich nur dann wirklich sinnvoll sein, wenn der davon Betroffene auch schon vor dieser Zeit enge Kontakte zum Verband hatte."

Manfred Pape:
"Das stimmt und ich kann das für mich tatsächlich in Anspruch nehmen. Ich habe über 40 Jahre hinweg auf den verschiedensten Gebieten eng mit dem Volksbund zusammengearbeitet. So war ich zum Beispiel am Anfang selbst in der Kriegsgräberpflege und Kriegsgräberfürsorge aktiv tätig, und haben unter anderem nach meinem Bauinginieurstudium bei den Pionieren auch Bauleitungen im Bereich der Kriegsgräberfürsorge übernommen. Des Weiteren habe ich selbstverständlich in meinen Kommandeurs-Verwendungszeiten die Arbeit des Volksbundes unterstützt."....
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Gedenkmarsch - „Anders als nur Bücher lesen“ - Herderschüler spenden 1000 Euro für den GOLM
Die Bückeburger Delegation mit Prof. Rolf Wernstedt
Engagiert, mutig und geschichtsbewusst: Schülerinnen und Schüler der Herderschule aus Bückeburg überreichten Professor Rolf Wernstedt, Landtagspräsident a. D. und Landesvorsitzender des Volksbundes Niedersachsen am vergangenen Freitag in Hannover eine Spende in Höhe von 1000 Euro für die Jugendbegegnungsstätte GOLM auf Usedom. Gemeinsam mit ihrer Schulleiterin Christiane Marx und dem Leiter der Geschichtswerkstatt Klaus Maiwald berichteten sie in der Landesgeschäftsstelle in Hannover über ihre Erfahrungen während ihres Gedenkmarsches von Lahde nach Ahlem.

Die 15 jungen Mitglieder der Geschichtswerkstatt aus den neunten und zehnten Klassen erinnerten mit dem 60 km langen Weg an über 800 im „Arbeitserziehungslager“ Lahde inhaftierte Zwangsarbeiter, die am 2./4. April 1945 in einem dreitägigen Todesmarsch nach Hannover getrieben wurden. Weit mehr als hundert Todesopfer forderten der Marsch und die anschließenden Erschießungen. Das Engagement der Schülerinnen und Schüler stieß bereits im Vorfeld auf großes Interesse. Professor Rolf Wernstedt übernahm die Schirmherrschaft, Zeitzeugen, Hinterbliebene, Politiker und die Medien signalisierten ihre Bereitschaft zur Mitwirkung. Und es blieb nicht nur bei ideeller Unterstützung: mit vielen Geldspenden zollten zahlreiche Menschen Respekt für die Gedenkarbeit der Schülerinnen und Schüler. Spenden, die zum einen für ehemalige Zwangsarbeiter aus Osteuropa zur Verfügung gestellt werden, zum anderen die deutsch-polnischen Jugendbegegnungen auf dem Golm fördern sollen.

Professor Wernstedt bedankte sich bei den Herderschülern und lobte ihre besondere Umsetzung der Erinnerungskultur. Es sei ihnen gelungen, die Öffentlichkeit für dieses Thema zu mobilisieren. Durch den Gedenkmarsch wurden hinter den abstrakten Opferzahlen individuelle Schicksale der Zwangsarbeiter sichtbar, meinte die siebzehnjährige Pia. Das sei anders, als nur Bücher über die Zeit des „Dritten Reichs“ zu lesen. Geschichtswerkstattleiter Klaus Maiwald plant schon die nächste Erinnerungsarbeit, um das Gedächtnis an Ursachen und Folgen des Nationalsozialismus zu bewahren. Im kommenden Jahr will er den Weg von Lahde in den Steinbruch bei Steinbergen, wo viele Menschen unter furchtbaren Bedingungen Zwangsarbeit leisteten, nachgehen.


Vertretertag im Forum der Handelslehranstalt Hameln
von links: Karsten Richter (Geschäftsführer Volksbund BV Hannover), Karl-Heinz Mönkemeyer (Vorsitzender Volksbund BV Hannover) und
Peter Pfeil (Ortsvorsitzender Coppenbrügge im Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge)
Der Volksbund, Bezirksverband Hannover, richtete am Donnerstag, den 26. April 2007, seinen Vertretertag im Forum der Handelslehranstalt aus. Zu Landrat Rüdiger Butte freute sich, bei seinem Grußwort die 50 Delegierten und Gäste dieser Veranstaltung in Hameln begrüßen zu können. In seiner Ansprache dankte er dem Volksbund für die Ausrichtung des Internationalen Jugendlagers in Hameln 2006 und die Errichtung der Geschichts- und Erinnerungstafeln auf dem Friedhof „Am Wehl“ 2005.

Neben den Tätigkeitsberichten des Vorstandes standen in diesem Jahr Wahlen zum Bezirksvorstand Hannover an. Zum Vorsitzenden wurde der ehemalige Regierungsvizepräsident, Karl-Heinz Mönkemeyer, gewählt. Neu in den Vorstand wählten die Delegierten Clemens Gebauer aus der Kreisverwaltung Hameln.

Im Mittelpunkt der offenen Mitgliederversammlung am Nachmittag stand der Vortrag des Landesvorsitzenden des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Prof. Rolf Wernstedt, zum Thema „Deutsche Erinnerungskulturen nach 1945“. In seinem Beitrag spannte er einen Bogen deutscher Gedenktraditionen von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart. Die musikalische Umrahmung wurde von der einem Barockensemble der Musikschule Hameln gestaltet.

Zum Schluss dieses Veranstaltungstages ehrte der neue Vorsitzende Horst Wilkening aus Rinteln, Wilhelm Mevert aus Obernkirchen und Peter Pfeil aus Coppenbrügge für ihre langjährige ehrenamtliche Mitarbeit mit den Anerkennungsmedaillen des Volksbundes.

Die Bezirksverbände Braunschweig und Hannover erhielten insgesamt 100 406 € - Bundeswehr übergab Scheck am 22. Februar an die Vorsitzenden in Goslar

Erfreuliches Ergebnis der Haus- und Straßensammlung 2006 durch Bundeswehr und Reservistenverband: Am 22. Februar übergab der Kommandeur des Landeskommandos, Oberst Paul Bacher - im Bild Mitte - symbolisch den Scheck an die beiden Volksbund - Bezirksvorsitzenden aus Braunschweig und Hannover, Karl-Heiz Mönkemeyer (Bild links) und Walter-Johannes Hermann (Bild rechts).

Insgesamt sammelten die Soldaten und Reservisten im Bezirk Braunschweig 30 863 € und im Bezirk Hannover 69 543 €. für die Friedensarbeit des Volksbundes.


Volksbund würdigt Sammler vom MCG - Schüler sammeln für die Kriegsgräberfürsorge – Bestes Ergebnis in der Region Hannover
Brigitte Gellert und Karsten Richter (vorne rechts) mit den Schülern des Matthias-Claudius-Gymnasiums, die für den Volksbund gesammelt haben. Arp
Gehrden. 3100 Euro haben Schüler der neunten und zehnten Klassen des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) im Herbst für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge gesammelt. Der Geschäftsführer des Volksbund-Bezirksverbandes Hannover, Karsten Richter, und die Schulreferentin Sabine Meschkat-Peters dankten den 40 Schülern gestern mit kleinen Präsenten.
„Hier ist die Teilnahme an der Sammlung überproportional gut“, sagte Karsten Richter, der den Schülern dafür dankte, dass sie sich dem Volksbund, „dessen Name niemanden vom Hocker haut“, gegenüber offen gezeigt hätten. Auch das Sammelergebnis sei am MCG hoch. Im Bezirk Hannover würden jährlich acht bis zehn Schulen mit jeweils 20 bis 30 Freiwilligen sammeln. Im Schnitt kämen pro Schule 1500 bis 2000 Euro zusammen. „Gehrden liegt mehr als 1000 Euro drüber“, lobte Karsten Richter das Sammelergebnis.
Studiendirektorin Brigitte Gellert organisierte die Sammlung. „Wir hätten sogar mehr als 50 Sammler gehabt“, sagte sie....
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Bild & Text: Calenberger Zeitung vom 10.02.2007

445,- € für Volksbund-Stiftung "Gedenken und Frieden"
Einen Scheck über 445,- € übergab der Beauftragte für die Volksbundarbeit der Reservistenkameradschaft Holenberg, Ulrich Schoppe (Foto li.), am 23. Januar an den Geschäftsführer des Bezirksverbandes Hannover, Karsten Richter.

Die Idee, die Volksbund-Stiftung zukünftig regelmäßig zu unterstützen und damit Gelder zur
langfristigen Sicherung der Volksbundarbeit anzulegen, entwickelte sich bei verschiedenen Veranstaltungen der Reservistenkameradschaft mit der Absicht auch andere Kameradschaften des Reservistenverbandes für dieses Projekt zu erwärmen. Für den Scheck und die dahinter stehende Absicht bedankt sich der BV Hannover ganz herzlich.

Einladung zu einer Informationsfahrt zur Historisch-politischen Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer nach in die Jugendbegegnungsstätte Golm/Usedom vom 14. - 17. 02.2007

An alle Lehrerinnen und Lehrer im ehem. Regierungsbezirk Hannover!

Aktive Auseinandersetzung mit den Ursachen und Gefahren extremistischer Weltanschauungen, ein spannungsreiches Modulangebot zu Einzelphasen deutscher Geschichte sowie deutsch-polnische Begegnungen - dies alles leistet die im Jahr 2005 eröffnete Jugendbegegnungsstätte auf dem Golm/Usedom (Bild).

Der Bezirksverband Hannover des Volksbundes Niedersachsen lädt Sie ein, an vier Tagen im Februar 2007 diese Bildungseinrichtung in unmittelbarer Nähe der Kriegsgräberstätte Golm sowie weitere Spuren und Folgen der Geschichte des 20. Jahrhunderts kennen zu lernen.

Mehr über Ablauf, Programm und Anmeldung finden Sie hier


Ärgerlich: Falsche Sammler klingeln an den Haustüren - Sammlung für Kriegsgräberfürsorge
Gehrden (we). Wie schon seit über 30 Jahren haben wieder Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums(MCG) für die Stadt dieSammlung der Deutschen Kriegsgräberfiirsorge durchgeführt. Es haben in diesem Jahr mehr Schülerteams
Interesse an der Sammlung gezeigt, als es Sammelbezirke in Alt-Gehrden und sechs Ortsteilen gibt...
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Sie waren keine Helden - Andreaner erabeiten Texte für Volkstrauertag
Eigene Erfahrungen für die Gedenkstunde in Hannover verarbeiteten Julian Klose, Clara Japing, Mona Groth, Gwendolin Gurr, Amalie Hundertmark, Viola Dempwolf und ihre Lehrerin Karin Frank-Gersting vom Andreanum                       Foto: P. Hartmann
Die sechs Andreaner aus Hildesheim bekamen Lob von allen Seiten. In der Staatsoper Hannover trugen sie sehr individuelle eigene Texte zum Volkstrauertag bei der landesweiten Gedenkstunde des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge vor.

Was ist eigentlich passiert in diesem Krieg? Wo liegen die Toten bestattet, was können Überlebende erzählen? Wie ist das eigentlich, ein Krieg? Um Antwort auf diese Fragen zu bekommen, machte sich eine 8. Klasse des Andreanums auf den Weg nach Osten. Auf der Halbinsel Usedom besuchte sie eine ganz neue Bildungsstätte des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Begleitet von ihrer Klassenlehrerin Karin Franke-Gersting, befassten sich die Schüler dort mit dem Krieg und seinen
Opfern....
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Prominente sammeln im Regen - 1187,46 Euro für die Kriegsgräberfürsorge

Wer hier das Kommando hat, ist schnell geklärt: „Am Besten gehen wir da lang und greifen dann von der Seite an“, sagt Polizeidirektor Uwe Ippensen lachend und zeigt Richtung Andreaspassage. Hans Kleingeist, Stabsfeldwebel der Reserve, folgt willig mit der Spendenbüchse in der Hand.
Gemeinsam mit 40 anderen Teilnehmern – prominenten Hildesheimern und Bundeswehrangehörigen – sind sie gestern zur traditionellen Spendensammelaktion für die deutsche Kriegsgräberfürsorge unterwegs gewesen....mehr

„Ein Kampf gegen das Vergessen” - Kriegsgräberstätte Holzen erhält Geschichts- und Erinnerungstafel

Weihen mit vielen weiteren Ehrengästen
die neuen Tafeln ein (von links): Dr. Sabine Meschkat-Peters, Schulleiterin Elke Heppner, Christel Vogel, Susanne Pospisil, Alisa Rörig, Rouven Grave, Historiker Detlef Creydt und Fachlehrer Jörg Burghardt.             Foto: tah

„Erst durch die Beschäftigung der Schüler mit der lokalen Geschichte erhält diese Gedenkstätte die Bedeutung, die ihr zusteht.“

Klaus Volker Kempa als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge brachte es auf den Punkt.

Denn hinter dem ganzen Projekt, das zwei Schuljahrgänge der Wilhelm-Raabe-Schule Eschershausen viele Monate beschäftigte, steckt viel mehr, als es die neuen Geschichts- und Erinnerungstafeln am Ehrenfriedhof Holzen auf den ersten Blick vermuten lassen.

In einer Feierstunde mit großer Beteiligung wurden die beiden Tafeln am 1. November eingeweiht. Sie sollen Besucher an das Zwangsarbeiter-Lager bei Holzen und das Schicksal der hier bestatteten Toten erinnern.... mehr

Nachlese 31. Musikparade der Nationen

12 500 kommen zur MusikparadeLeichte Klassik, zünftige Marschmusik und swingende Latein-Amerikanische Klänge: Schwungvoller und abwechslungsreicher kann eine Veranstaltung kaum sein. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte am Sonnabend und Sonntag einmal mehr zur Musikparade der Nationen in die TUI Arena eingeladen – und insgesamt rund 12 500 Besucher genossen die drei Konzerte.Gewissermaßen als Reminiszenz an den 50. Geburtstag [sic!] des Landes starteten die Veranstaltungen mit dem Niedersachsenlied. Danach folgte ein buntes Potpourri. Das rund dreieinhalbstündige Programm, das unter dem Motto „Völkerverständigung mittels Musik“ stand, bestritten 800 Musiker aus Österreich, Estland, Weißrussland, Holland, Polen, Tschechien, Deutschland, der Schweiz und Großbritannien, immer wieder brandete Applaus für sie auf. Das Vor- und Pausenprogramm gehörte den Jugendmusikgruppen. Mit ihnen wolle man gezielt auch ein jüngeres Publikum ansprechen, sagte der Geschäftsführer des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Karsten Richter. Musikparade ist auf dem richtigen WegKarl-Heinz Mönkemeyer, Regierungsvizepräsident a. D. und Bezirksvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge: „Wir müssen um die Akzeptanz unseres Volksbundes im Allgemeinen und um die der Musikparade jedes Jahr neu ringen. Das ist uns ebenso bewusst wie die Tatsache, dass das vor dreißig Jahren überhaupt kein Problem war. Damals waren die verheerenden Folgen des Krieges noch so greifbar nah. Heute müssen wir Menschen, vor allem aber junge Menschen immer wieder ansprechen und verdeutlichen, dass die Arbeit für den Frieden ganz wichtig ist. Ich freue mich, dass wir die Chance des Generationsübersprungs mit unserer Musikparade schaffen. Ein Weg dorthin ist zum Beispiel neben Veränderungen in der Programmgestaltung auch die von uns neu geschaffene Familienkarte, die wir relativ günstig anbieten.“

Jugendarbeitskreis sammelte 10.400 Euro


Was wäre eine Veranstaltung des Volksbundes ohne den JAK? Der durfte natürlich auch bei dieser Musikparade nicht fehlen. Also machten sich eine ganze Reihe freiwilliger Helfer und Helferinnen am Samstag auf nach Hannover in die TUI-Arena um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen. Multi-Tasking-fähig wie die Jakies nun mal sind, fungierten wir als Programmverkäufer, Platzanweiser und Spendensammler. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.


IBM fördert Ehrenamt – Volksbund erhält 1500 Euro

Harald Schulz wurde für sein ehrenamtliches Engagement für den Volksbund von seinem ehemaligen Arbeitgeber IBM ausgezeichnet. Das Foto zeigt (v.i.) Harald Schulz; Karsten Richter, Geschäftsführer BV-Hannover; Maurice Bonkat, Redaktion Stimme&Weg; Friedhelm Selke, IBM Deutschland
Das Leben ist wie ein Bumerang: Was man gibt, bekommt man auch zurück.So erlebt es zumindest der 69- jährige Harald Schulz. Schon als junger Student hatte der Hannoveraner sein ehrenamtliches Engagement begonnen. Das war 1961 in Belgien. Dort erfasste der angehende Architekt des Zustand der Kriegsgräberstätten und lieferte so wertvolle Informationen zur optimalen Pflege der Anlagen.

Sein Engagement hat sich über die Jahre vervielfältigt. Man trifft Harald Schulz an diversen Informationsständen, als freiwilligen Helfer bei der Musikparade der Nationen, am Volkstrauertag oder bei der Haus- und Straßensammlung.

Für seine ehrenamtliche Arbeit beim Bezirksverband Hannover wurde Harald Schulz nun von seinem ehemaligen Arbeitgeber IBM Deutschland ausgezeichnet. Dazu gab es eine IBM-Spende von 1500 Euro für den Volksbund.

33. Sommerbiwak der 1. Panzerdivision – der Volksbund war dabei!

Am 15. Juli 2006 fand eines der schönsten Gartenfeste Hannovers statt: das 33. Sommerbiwak der 1. Panzerdivision. Über 6.300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Bundeswehr waren eingeladen und haben sich für ein paar schöne Stunden im Stadtpark am Congress Centrum eingefunden. Highlights waren unter anderem das Feuerwerk und die Serenade.
Natürlich war der Volkbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit dem Bezirksverband Hannover auch dort vertreten. Neben der Vorstellung der Arbeitsgebiete von der Schulreferentin Frau Dr. Meschkat-Peters wurde die Musikparade der Nationen durch den Geschäftsführer Herrn Karsten Richter präsentiert bzw. vorgestellt. Tickets für die Veranstaltung in der TUI-Arena konnten durch eine Verlosung gewonnen werden. Die Übergabe der Tickets an die Gewinner erfolgte auf der Audi-Bühne kurz vor Mitternacht.
Während dieser Veranstaltung wurden 189,90 Euro gesammelt. Vielen Dank an die Spender.


Zehnte Geschichts- und Erinnerungstafel am 17. Mai auf der Kriegsgräberstätte Alfeld aufgestellt
Zehntklässler der Carl-Benscheidt-Realschule in Alfeld setzten sich im Wahlpflichtkurs Geschichte ein Jahr mit den Ereignissen aus dem Zweiten Weltkrieg und den Gräbern der Zwangsarbeiter auseinander. Ihre Arbeiten flossen in ein Schulprojekt, das vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Bezirksverband Hannover, initiiert wurde. Am 17. Mai wurden die Ergebnisse in Form von zwei Geschichts- und Erinnerungstafeln auf dem Alfelder Friedhof vorgestellt. Damit erinnert jetzt die 10. Tafel an die Schicksale der Kriegsopfer in Niedersachsen und hält diese im öffentlichen Bewusstsein wach...mehr

Patenschaft zur Pflege der  Kriegsgräberanlagen auf dem Seelhorster Friedhof, Hannover begründet
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Kreisverbandes Hannover-Stadt am 25. April 2006 wurde eine Patenschaft beurkundet. In dieser Patenschaft, die zwischen dem Kreisverband, der Stadt Hannover und der RK Feldjäger-Niedersachsen abgeschloßen wurde, verpflichtet sich die Reservistenkameradschaft zukünftig, Pflegearbeiten auf den Kriegsgräberanlagen des Friedhofes "Seelhorst" zu übernehmen. Erste Pflegemaßnahmen wurden bereits durchgeführt.

Im Bild von links: Bernd Strauch, Bürgermeister; Peter Halm, Vorsitzender; Bernd Marheinke, RK Vorsitzender bei der Unterzeichnung der Patenschaftsurkunde